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Märkisches Museum - Stiftung Stadtmuseum Berlin

Bildurheber: Gisela Pape


 Märkisches Museum - Stiftung Stadtmuseum Berlin
Am Köllnischen Park 5
10178 Berlin-Mitte

 Das Museum beherbergt neben Ausstellungen zur Ur- und Frühgeschichte umfangreiche Sammlungen zur Stadtgeschichte.

Die „Gotische Kapelle“ mit der reichen Sammlung mittelalterlicher Skulpturen und die rekonstruierte „Große Halle“ sind heute wieder zu erleben, ebenso der „Zunftsaal“ und die „Waffenhalle“.

Mechanische Musikinstrumente
Die Dauerpräsentation der mechanischen Musikinstrumente gibt einen Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten der Klangerzeugung von 1800 bis in das beginnende 20. Jahrhundert.
Immer sonntags 15 Uhr - Vorführung der mechanischen Musikinstrumente

Neu ist die Präsentation von sieben originalen Mauersegmenten.

Bildurheber: Gisela Pape


Mauersegmente in einem Ensemble mit einer Hör- und Informationsstelle, die Tondokumente vom Bau bis zum Fall der Mauer abspielt.

Bildurheber: Gisela Pape


Zwei mit einem "Königskopf" von Kiddy Citny bemalte Segmente


  Verkehrsanbindung:

  U2 Märkisches Museum oder U8 Jannowitzbrücke
  S3, S5, S7, S75, S9 Jannowitzbrücke 
  147, 265

 +49 (30) 30866215

  Zur Homepage des Märkischen Museums

 Entstehungsgeschichte des Museum

Das Märkische Museum am Köllnischen Park wurde vor mehr als 90 Jahren eröffnet.

Bei der Eröffnung des Museums 1908 hatte das Märkische Provinzial-Museum bereits eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Die Ernennung Berlins zur Reichshauptstadt 1871 begünstigte die Einrichtung eines kulturhistorischen Museums. Viele Vorschläge für die Einrichtung eines solchen Museums wurden verworfen, so daß man in Erwägung zog, die im Städtischen Asservatorium befindlichen Gold- und Silberobjekte mit den im Archiv aufbewahrten Gegenstände und den im Büro der Stadtverordneten hängenden Bildern zu vereinigen und der Öffentlichkeit zu zeigen. Im sogenannten Archiv wurden die Objekte zusammengefaßt. Zu den Abteilungen Archiv und Bibliothek wurde eine dritte unter dem Begriff Sammlungen hinzugefügt. Der Stadtrat Ernst Friedel wurde zum "Kommissarius für Archiv, Bibliothek und Sammlungen" berufen. Aus dieser Abteilung ging dann das Märkische Provinzial-Museum hervor. Auf Beschluß der städtischen Behörden wurde am 9. Oktober 1874 dieses Museum als Heimatmuseum gegründet. Das Interesse der Bevölkerung an diesem Museum war in dieser Zeit groß, sogar die königliche Familie sprach sich für ein solches Museum aus.

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