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Altes Museum

Bildurheber: Gisela Pape

Die Antikensammlung im Hauptgeschoß des Alten Museums zeigt Kunstwerke des griechischen und römischen Altertums - Baukunst, Plastik und Vasen, Inschriften, Mosaiken, Bronzen und Schmuck. Ein weiterer Teil der Sammlung befindet sich im Pergamonmuseum.

Im Obergeschoss des Alten Museums sind die Sammlungen des Ägyptischen Museums mit den Meisterwerken der ägyptischen Hochkultur ausgestellt.

Altes Museum

Anschrift:
Altes Museum  Antikensammlung
Eingang Lustgarten
Bodestraße 1-3
10178 Berlin-Mitte

Besucherdienst +49(30) - 266424242

Alle Informationen zu aktuellen Ausstellungen, Eintrittspreisen, Sonderöffnungszeiten und Führungen, auch Anmeldungen zu Führungen erhalten Sie direkt auf den Seiten der Staatlichen Museen zu Berlin

Verkehrsanbindung:
S-Bahn: S1, S2, S25, S5, S7, S75, S9
  U6 (Friedrichstraße), U8, U2 (Alexanderplatz)
Tram: M1, 12 (Am Kupfergraben),  M4, M5, M6 (Hackescher Markt)
100, 200 (Lustgarten), TXL (Staatsoper), 147 (Friedrichstraße)

 Öffnungszeiten:
So 10:00 - 18:00
Mo geschlossen (Ostermontag, Pfingstmontag geöffnet)
Di 10:00 - 18:00
Mi 10:00 - 18:00
Do 10:00 - 22:00 (Antikensammlung bis 18 Uhr)
Fr 10:00 - 18:00
Sa 10:00 - 18:00

Eintrittskarten und Preise nach den Standorten:
Mitte – Altes Museum – Antikensammlung


  Zur Geschichte des Alten Museums

Das alte Museum, das diesen Namen erst seit dem Bau des Neuen Museums trägt, wurde ab 1823 geplant. Die Bauausführung erfolgte zwischen 1825 und 1830 auf einer Pfahlgründung. Um die Kosten zu senken, wurde das Museum als Putzbau aus Backsteinen ausgeführt. Die Putzfarbe war eine Sandsteinimitation. Nur für einige Teile des Außenbaus, wie die 22 Säulen der Vorhalle, wurde tatsächlich Sandstein verwendet. Das Museumsgebäude ist ein Vierflügelbau mit rechteckigem Grundriß. Der Innenhof wird in der Mitte von einer Rotunde geteilt. Diese Rotunde befindet sich in einem ca. 26 m hohen Kastenbau und ist von außen nicht zu erkennen. Der Museumsbau besteht aus einem hohen Sockelgeschoß und zwei Obergeschossen. Die offene Halle mit einer Säulenfront aus achtzehn kannelierten Ionischen Säulen ist die südliche Front dieses Gebäudes. Vier Säulen stehen im Durchgang zur Treppenhalle. Vor der Hauptfront gibt es eine große Freitreppe. Die Rückfronten und die Seitenfronten sind schlicht gehalten, sie ordnen sich der Hauptfront unter. Architrav, Fries und Gesims in ionischer Ordnung schließen die Fassade ringsum ab. Auf dem Dach der Südfront sitzt über jeder Säule ein preußischer Adler. Auf den vier äußeren Dachecken befinden sich kniende Frauengestalten. Auch die vier Ecken des Mittelbaus tragen Skulpturen.

Bildurheber: Gisela Pape

Die Besucher erreichen nach Durchschreiten der Säulenhalle und des Treppenhauses die Rotunde. Vor der Wand der Rotunde steht ein Kranz aus vierundzwanzig korinthischen Säulen mit Galerie. Darüber ist eine gewölbte Kuppel mit Kassetten, die in roten und goldenen Farbtönen bemalt sind. Nach dem Verlassen der Rotunde erreichen die Besucher den Nordsaal des Hauptgeschosses. In der Rotunde sollte eine von Christian Cantian ab 1826 geschaffene Granitschale aufgestellt werden.

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