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Zille-Museum

Bildurheber: Gisela Pape

  Das private Zille-Museum im Nikolai-Viertel ist dem beliebten „Pinselheinrich“ gewidmet. Zum 150. Geburtstag von Zille fanden ihm zu Ehren mehrere Ausstellungen und Veranstaltungen in Berlin statt. Berlins Ehrenbürger Heinrich Zille (1858 – 1929) galt besonders als Zeichner des Berliner "Milljöhs", seine Themen waren die kleinen Leute, die dunklen Hinterhöfe Berlin, die "Zille-Kinder", der Alltag auf den Straßen und den Mietskasernen Berlins.

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 Im Beisein des Urenkels von "Pinselheinrich", Herrn Hein-Jörg Preetz wurde im Nikolaiviertel, in der Nähe des Zille-Museum, ein Zille-Denkmal enthüllt, geschaffen vom Essener Bildhauer Thorsten Stegmann.   Das Zille-Museum
Probststraße 11 im Nikolai-Viertel
10178 Berlin

  Betreiber: Nikolaiviertel e.V.

 Zur Homepage des Zillemuseums

  Eintritt:
Erwachsene 5.00 Euro
ermäßigt 4.00 Euro
Führungen 35,00 Euro (nach Voranmeldung)

+49 (030) 246 32- 500

  Öffnungszeiten:
täglich von 11.00 bis 18.00 Uhr
1.April bis 31. Oktober - täglich von 11.00 bis 19.00 Uhr

Bildurheber: Gisela Pape

  Aus seinem Leben:

Heinrich Zille wurde in Radeburg bei Dresden geboren und wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Nach dem Umzug der Familie nach Berlin nimmt Heinrich Zille eine Lehre als Lithograph auf. Gleichzeitig studiert er als Abendschüler an der "Königlichen Kunstschule" bei Professor Theodor Hosemann (1807-1875).

Nach Abschluss der Studien wird Zille als Geselle bei der Photographischen Gesellschaft in Berlin angestellt. Später werden Zilles Arbeiten von der " Berliner Secession" ausgestellt. Er veröffentlicht seine Zeichnungen in den Zeitschriften "Simplicissimus", "Jugend" und "Die lustigen Blätter".

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1903 wird er in die "Berliner Secession" aufgenommen. Ab 1907, nach seiner Entlassung nach 30jähriger Anstellung bei der Photographischen Gesellschaft, lebt er als freischaffender Künstler. Er veröffentlicht seine Zeichnungen in dem Bilderband "Kinder der Straße" sowie in weiteren Mappenwerken, im Bildband "Mein Milljöh" sowie in den Zyklen "Hurengespräche" und "Berliner Luft".

1924 wird Heinrich Zille auf Vorschlag von Max Liebermann in die Preußische Akademie der Künste aufgenommen und ihm wird der Professorentitel verliehen.

Das Ehrengrab von Zille befindet sich auf dem Südwestfriedhof in Stahnsdorf.

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